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#1
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Hallo, ich bin ganz frisch im Forum. Seid bitte nachsichtig mit mir und meiner Unwissenheit, was meine Frage, Kreta usw.betrifft. Woher bekomme ich in bzw. von Deutschland aus eine kretische Kniegeige und was sonst noch so dazugehört ( Noten, Lehrwerke etc) ? Ich suche jetzt schon wochenlang in Netz und bin zufällig auf dieses Forum gestoßen. Wieviel muß man ungefähr für ein ordentliches Instrument bezahlen? Ich bin dankbar für jede Information. Ich war letztes Jahr im Frühjahr mit meiner Freundin und meiner kleinen Tochter das erste mal in Kreta gewesen und war ganz hingerissen, am liebsten wären wir dort geblieben.
Viele Grüße Birken Geändert von Birken (14.February.2007 um 04:50 Uhr) |
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#2
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Als Lyraspieler in spe. bist Du sehr willkommen im Forum, Birken! Wart mal bis Simon und Marga und Ulla vorbeikommen.
Demnächst kriegen wir dann wohl doch unsere Forums-CD:) |
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#3
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Hallo Birken,
zuerst einmal herzlich willkommen. Ich muss mich etwas kurz fassen, bin heute und morgen nur relativ wenig online.... Wenn Du eine gute Lyra haben willst, würde ich es bei Antonis Stefanakis (Zaros südlich Iraklion) versuchen. Er hat da ein Musikinstrumentengeschäft und baut die Lyres. Ich habe auch seine Telefonnummer (aber nicht dabei im Moment) - er spricht deutsch und ist auch manchmal in Deutschland. So viel für den Moment. Marga sollte heute auch aus Kreta zurückkommen und meldet sich dann sicher auch zu Wort... So weit erst mal. Viele Grüße, Simon |
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#4
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Auch von mir ein herzliches Willkommen Birken !!
Und natürlich ganz besonders, als °Kreta-Musikinteressierte° !! Das ist ja spannend, was Du da vorhast !!!! Schön !! Ein Bücher samt Cd zum Erlernen gibt es hier: http://www.aerakis.net/showproduct.s...en&prodid=5302 How to learn Cretan Lyra without notes It contains cd -Teaches Kostas Mountakis für 20 € buch mit cd oder ebenfalls bei Aerakis als DVD http://www.aerakis.net/showproduct.s...en&prodid=5445 How to learn lyra & mandola (DVD) - 15.0€ - Papadakis Antonis .... ein Schmuckstück von Lyra für 900€ !!!!!!!!!!! könntest Du dort auch erwerben !!!!!!!!! http://www.aerakis.net/showproduct.s...en&prodid=5436 Ich war auch in den vergangenen 2 Jahren beim YAKINTHIA-Festival ( in Anoghia ),http://yakinthia.com/colld.html wo ein Instrumentenbauer vertreten war ... ich krame mal in meinen Fotos und denke auch, dass ich eine Visitenkarte mitgenommen habe ...... |
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#5
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... viel Glück !!!!
... muss ja nicht gleich so eine super teure sein - dazu fielen mir eben noch ein paar lustige Zeilen ein, die ich vor einiger Zeit auch von einem ° LYRA-Begeisterten ° bekam .... So ist mir dann in diesem Jahr auch eine kretische Lyra "zugelaufen", als ich mit meiner Partnerin eines sehr späten abends in Rethymnon in einer schon menschenleeren Strasse an der Werkstatt eines Lyabauers vorbeikam. Ich hab wohl interressiert geschaut, denn er hat uns dann hereingebeten und uns ein wenig über seine Arbeit erzählt, und natürlich ein bischen Lyra gespielt. Wir haben uns dann auf den Heimweg gemacht, und wahren beide begeistert vom Klang seiner Instrumente. Wir sind nach hundert Metern umgedreht und noch einmal zu seiner Werkstatt gegangen. Er hat gelacht und einen 10 Liter Kanister Raki unter der Werkbank rausgeholt, während ich angefangen habe Lyra zu spielen. Das klappte wider Erwarten ganz gut, und so nach und nach trafen sein Freunde und Bekannten in der Werksatt ein und haben sich köstlich über mich amüsiert. Aber Sie haben mir auch ermutigend auf die Schulter geklopft, mir Spieltips gegeben, und gemeint ich hätte eine echte Chance. "Da wäre schon viel Musik in mir" (was nach 30 Jahren Übung auf anderen Instrumenten aber auch so seien sollte) Mit zunehmendem Rakipegel bei dem Anwesenden, und abnehmendem Pegel im Kannister, sanken auch die Verkaufspreise und so wurde ich Besitzer einer Lyra. Der Taxifahrer der uns nach Haus gefahren hat, wollte seinen Augen nicht trauen weil ich definitiv der erste Tourist mit einer Lyra in seinem Taxi war. Er war selbst ein geübter Lyraspieler und hat die erste hälfte der Fahrt buchstäblich Tränen gelacht. In der zweiten hälfte hat er mir dann auch Tips gegeben. Den besten, wie ich später bemerkt habe, gebe ich hier weiter, denn der passt immer: "Mach die Augen zu und denk an Kreta." Aus mir wird sicher kein guter Lyraspieler mehr, aber es macht Spass. ... also, Du siehst, es gibt noch andere, die sich sofort in eine kretische Lyra verliebt haben !!!!
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#6
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... habe ich gerade entdeckt:
http://tabulatura.de/Kreta_2006.htm eine Adresse in Rethymnon ... Lyra & Instrument Dimakopoulou 6 74100 RETHYMNO/Kreta Tel.: *30 28310-50842 |
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#7
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Hallo Ihr....... das Meiste wurde ja schon gesagt.
"Zufällig ;-)" bin ich Gestern an div. Musikinstr.Geschäften in Heraklion vorbeigelaufen und habe mir Lyras angeschaut.....der Preis so ab 220 € aufwärts, bis ca. 500 € sind üblich. Für Anfänger reicht (so wurde mir gesagt), ein Instrument in der unteren Preisklasse aus..... ...Birke, am Besten, Du reist im Winter azuf die Insel, dort triffst Du dann alle guten Muskier auf einen Sitz......... ..wieder "Daheim" Marga |
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#8
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Also Birken,
in Deutschland wirst Du meines Wissens so etwas nicht finden. Was Kreta betrifft, unterstreiche ich heftig Simons Empfehlung. Stefanakis aus Zarós baut wirklich wunderschöne Instrumente. Ich besaß einen herrlichen Baglamas von ihm, den ich irgendwann aber mal einem netten Menschen geschenkt habe, der das Instrument heute noch liebt. Seine Lyres sind ebenso gut, ich kann sie aber leider nicht spielen, ebensowenig wie die pontische Lyra, die ich kürzlich geschenkt bekam. Egal, ich besitze einige Instrumente, die ich nicht beherrsche, so auch eine türkische Saz (die dort Báglama genannt wird). Ehe ich zu weit von der Frage abkomme: Bei Stefanakis bekommst Du super Instrumente, sicher geht es auch billiger, wie in anderen Beiträgen beschrieben. Ich gehöre aber nicht zu den Leuten, die sagen "für den Anfang darf es auch was ganz Billiges sein", denn das schmälert die Lust am Üben. Inwieweit man sich ein Instrument ganz ohne persönliche Unterweisung aneignen kann, kann ich wiederum nicht beurteilen. Ich kam mit der Gitarre erst dann wirklich klar, als ich Freunde hatte, die mich unterstützten. Nur mit Buch? Für mich hätte ich da Bedenken. OK, Du wirst schon was finden. Gruß Klaus |
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#9
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Hallo Ulla, Marga, deja, Simon, Kreta Klaus!
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mich sehr darüber gefreut Das Beste wird wohl doch sein, mir eine Lyra am Platz des Geschehens, also auf Kreta zu kaufen, dort kann ich das Instrument auch gleich hören. Ist es ein Problem, solche traditionellen Instrumente auszuführen? Ich selbst habe sieben Jahre klassische Gitarre und spanische Flamengo-Gitarre gelernt. Viele Grüße Birken |
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#10
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Hallo deja,
was meinst Du mit "Demnächst kriegen wir dann wohl doch unsere Forums-CD" ? Viele Grüße Birken |
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#11
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Hallo Birken,
wir haben ja schon Forumsaufkleber und einen Forumkalender. Und wenn Du hier mal nach ASKOMANTOURA suchst, siehst Du, daß Simon, mit Marga und Forumshilfe, den kretischen Dudelsack revitalisieren will. Da könnte es ja mal in ZUkunft zu einem Zusammenspiel kommen... Schöne Grüße Annette |
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#12
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Hallo deja,
klingt ja interessant mit dem kretischen Dudelsack. Habe mir die Beiträge dazu im Forum schon durchgelesen. Noten wird man schwer bekommen dafür,weil zu entsprechenden Zeiten, als dieses Instrument noch gespielt wurde, eventuell nie welche notiert und auch keine Lehrwerke geschrieben wurden, speziell für so ein fast in vergessenheit geratenes Instrument. Traditionell wurde (und wird) ja meisten nur durch hören und nachspielen gelernt, dasselbe gilt auch für den Flamengo etc. Viele hochkarätige virtuose Instrumentalisten in diesem Musikbereich konnten und können überhaupt nicht nach Noten spielen und diese auch nicht lesen (siehe z.B. Paco de Lucia)http://de.wikipedia.org/wiki/Paco_de_Luc%C3%ADa.Warum auch! Außerdem ist diese Musik ja im wahrsten Sinne des Wortes Volksmusik, und das Volk hatte zumindest früher gar keine andere Möglichkeit, ein Instrument spielen zu lernen. Naja, usw, usw.... Liebe Grüße Birken |
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#13
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Hallo Birken,
Zitat:
Nein, Scherz beiseite, welche Probleme sollte es geben: Das ist doch nichts Antikes, sondern ganz normale Handwerksware (auch wenn es eher Handwerkskunst heißen müsste). Gruß Klaus P.S.: Wenn mir alle diese kleinen Geschichten aus 36 Jahren Kreta auf einmal einfallen würden, schrübe ich schon lange meine Memoiren. Aber an die erinnere ich mich leider immer nur von Fall zu Fall. |
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#14
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Zitat:
... trifft z.T. auch bei der Lyra zu ... ... z.B. der grosse Kostas Mountakis konnte auch keine Noten lesen !!!! |
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#15
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Hallo Birken mein Namen ist Ntinos und wohne in Nürnberg, hast Du noch Interesse an der Lyra?
Ich spiele nämlich selber eine Liebe Grüsse |
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#16
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Hallo Ntinos,
das macht mich jetzt richtig neugierig. Vor allem Deine Lyra....soweit ich sie auf dem Foto erkennen kann. Du spielst Lyra.....und.......hast Du zufällig auch einen guten Lautenspieler in Deiner Nähe? Kann es sein, dass wir einen gemeinsamen Freund namens Hermann haben, der auch Lyra spielt?? LG marga |
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#17
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Hallo Alle da,
Für wem es interessant sein kann, siehe hier: www.anokato.nl Dieser Holländer ist wohl DER Spezialist (in Holland) zu Griechischen Musik. Er ist wohl nicht spezialisiert in Kretische Musik, aber sehr breit orientiert in alle Griechischen Musik. Und kennt sich gut aus mit Instrumente, Griechischen Musikgeschichte, und alles. Auf die Website ist auch ein Fotoalbum, weil ihr lest natürlich nicht alle Niederlandisch. Im moment steht da auch ein Baglama (Maulbeerholz) zum verkaufen. Er gibt Workshops in Holland UND in Griechenland (u.a. Kreta). Die workshops sind übrigens nicht gemeint für Instrumentbeherrschung, dafür soll man Privatlektionen haben. Gruß Nimwegener |
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#18
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@nimwegener
superguter-Link, danke! ( mail folgt ) Ich wollte eben für Dich und andere Interessierte folgenden Link reinstellen: http://www.rossdalymusic.com/ http://www.rossdalymusic.com/labyrinth.htm |
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#19
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Hallo Nimwegener,
interessante Seite. Ich habe aber das Angebot des Baglamas nicht gefunden ... Wo? Ansonsten sollte ich die "Jungs" wohl mal kontaktieren und kennen lernen. Gruß Klaus |
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#20
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@ Klaus
http://www.anokato.nl/lessen.htm Schaue ganz unten an dieser Seite. @ Marga Die Anastenaria hat mich wirklich gegriffen. Beim 'Wohnzimmer' link handelt es sich scheinbar um ein 8/4 takt, aber sehr ausserordentlich interpretiert als 3-2-3 (und daher gehört es zu den unregelmäßigen takten, vergl. Sota-Rhytmus 3-3-2). Aber wahrscheinlich ist es noch komplizierter, weiß jemand bescheid dazu ? Gruß Nimwegener |
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#21
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@nimwegener:)
Schau mal hier auf Seite 135, http://www.krepublishers.com/02-Jour...Gousgounis.pdf The Songs and Dances of Anastenaria und Seite 171: http://geb.uni-giessen.de/geb/vollte...0-S149-183.pdf Rhythmische Konstanten in der Popularmusik am Balkan und irgendwo müsste ich den Hoerburger auch zu Hause haben: http://links.jstor.org/sici?sici=095...3E2.0.CO%3B2-I |
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#22
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Vielen dank Marga,
Das wissenschaftliche Deutsch finde ich teilweise schwierig zu folgen, aber soweit es ging... Der erste Link ist kulturtheoretisch aber, glaube ich, nicht von ein Musiker geschrieben. Als ich das gut verstanden habe schaut er auf der Tanz: vv.vv.vv (meint er 2-takt, oder 8 Zählen hier in 3-3-2 ?) Wie denn auch, ich höre den 8/8 (3-2-3 auf Trommel) und 16/16 (2-4-4-6 auf Lyra), und wann die Tänzer ihre Synkope auf 2/8 tanzen, da würde ich auch sofort in Extase gehen, und darum ging's hier .Zur zweiten Link... ich suche jetzt nach 'Pidichtos Mantilato', das kann vielleicht wirklich hilfen. Wann du willst, schick ich dir ein Macedonisches Stück, ein 25/16 (7-7-4-7) Takt die aber volkommen natürlich und sogar einfach klingt. |
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#23
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hmmmm also ich glaube, lyra lernen geht nur wirklich gut in Kreta selbst. Denn, wie schon gesagt wurde,noten lesen, gehört meist nicht zum repertoire der virtuosen. Das Ganze ist Familientradition und braucht wohl jahrelanges Training. In diesem Sinne wird wohl ein Westeuropäer die Art, Lyra zu spielen, das Interpretieren etc, nie wirklcih lernen können, wenn er nicht dort lebt.
Dennoch, ist es bestimmt moeglich, sich die Technik anzueignen und Lieder nach zu spielen , und vielleich ttoenen die auch ganz ok - zumindest in unseren Ohren. Das wichtigste ist ja sicher die Liebe und die Kenntnis der kretischen Musik, und die will ich niemandem Absprechen. Geht ja auch mehr darum, etwas Kreta durch die Musik in die Nicht-Wahl Heimat zu transportieren. Speziel finde ich es aber schon, dass man nach einmal Kreta, bereits mit der kretischen Musik sympathisiert und sogar Lyra spielen will. Ich persönlich hatte eher länger, bis ich von der Bouzouki musik zur Volksmusik gestossen bin. gruss |
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#24
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@Elvetakis.......ich bin mir auch sicher, dass das erlernen des Lyraspielens auf Kreta leichter wäre. Ein gutes Beispiel dafür ist Ross Daly.
Wobei es mir dort sicherlich genau so schwer fallen würde, wie hier. Mir geht es ja auch nicht darum, virtuos spielen zu können, ich will einfach nur die Grundregeln des Spielens wissen. @nimwegener.....habe bei Felix Hörburger in verschiedenen Aufsätzen etwas über Anastenaria gefunden, aber er schreibt nichts über den Rhythmus: Bei Orientalische Elemente im Volkstanz Nordgriechenlands beschreibt er die Instrumente als eigenartiges Instrumentenkonglomerat aus Trommel vom Typus Daouli, einem Dudelsack und einer thrazischen Lyra vom Typ der bulgarischen Gadulka. Recht eigenartig sei diese Musik, wie übrigends ganz ähnlich auch die Musik zu den rumänischen Kaluscharentänzen. Es sei eine geradezu sanfte Musik. Und in Beobachtungen zum Volkstanz in Nordgriechenland schreibt Hoerburger: ....im sog. Konaki tanzen die Tänzer mit stampfenden Schritten immer ein Stück vor und wieder zurück, beschreibt er. Vergleichbar mit der Echternacher Springprozession. Dann am Feuer: Jeder tanze für sich allein, mit uneinheitlichen Schrittbewegungen, die aber in der Regel das Motiv vor und zurück haben. Er beschreibt dort die Musik als introvertiert, eine thrakische Lyra, die vor der lärmenden Menschenmenge kaum zu hören ist, und eine ebenfalls zurückhaltend gespielte Trommel vom Typ Daouli. B]Buchtipp: Basil Makrakis, Fire dances in Greece[/B] Mehr über den Rhythmus habe ich bis dato nicht finden können. Aber ich denke dabei auch an Sytros-Singkatistos. : |
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#25
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@ Marga
Eigenlich ist alle Musik aus diese Regionen eigenartig besser so.Aber ich lasse mich nicht oft mehr überrassen durch Rhythmen. Trakia und West-Turkei sind echt spezialisiert in schnelle 9-Takten, sowie 8-Takten, aber andere Takten trifft man da auch. Griechisch-Macedonien und Macedonien kennen die idiotesten Takten (alle zum tanzen), und in den Rest Griechenlands findet man haufig 7-Takten und 4-Takten sowie langsame 9's. In Ost-Turkei und nordlich davon trifft man u.a. noch schwierige 10- und 12-takten. Wunderlich daß es in Afrika (beseits den Mahreb) fast nur 4-Takten gibt. Den genannten Pidichtos Mantilaki is auch nur ein Sammelterm, habe ich herausgefunden. Pidichtos heißt Springend (da haben wir es), und Mantilaki ist eine art Tanz in (meistens) 4-Takt. Auch auf Kreta gibt's Syrtos Pidichtos usw. (oft 7-Takt, nicht immer). Leute die etwas von Tanzen wissen (und nicht auch Musiker sind), reden nie über Takten, die nutzen andere Begriffe so wie beispielsweise Quick und Slow. 'Zurückhaltend' schreibt Hörburger... was ich bis jetzt gehört habe ist das allerdings nicht, eher 'spannend' (nun ja, darum interessiert mich das auch so). Vielen dank für deine Recherchen !! Grüße Nimwegener |
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#26
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Zitat:
![]() Und von Takten und zählen hab ich überhaupt keine Ahnung.... Zum Glück geht es auch so!! |
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#27
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Hallo, hier gibt`s auch noch was zum Reinhören:
Ross Daly Sechs Titel in guter Audioqualität aus verschiedenen Jahren. Viele Grüße, Andreas Wer will, kann auch dazu tanzen ...
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In jedem Manne steckt ein Kind. ... und das will SPIELEN !!! |
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#28
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Andreas, schoener Link!!!
Danke......:-)))))) LG Marga |
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#29
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Hallo!
Falls Interesse an einer Lyra besteht, da kann ich gerne etwas vermitteln. Ich bin selbst Lyraspieler und auch -Lehrer. Kontaktaufnahme gerne per PM oder auch über meine Homepage (s.u.). Zum Preis: ich bin nicht der Meinung, dass sich ein Anfänger gleich ein Profiinstrument kaufen sollte. Eine richtig gute Lyra kostet ohnehin ab 1000 Euro aufwärts. Aber für 400 Euro (und mit viel Glück auch darunter) kann man durchaus auch ein sehr gut spielbares Instrument finden, welches für Anfänger geeignet ist. Ohnehin weiss ein Anfänger noch nicht, welche Lyra seinem persönlichen Klangideal einmal entsprechen wird, deshalb kauft man "seine" Lyra meist erst dann, wenn man schon ganz gut spielen kann. Ich habe übrigens auch oft mit grosser Faszination erlebt, wie Lyraspieler einem offensichtlichen "Jammerhaken" die erstaunlichsten Töne entlockt haben. Ein Kriterium der Kretischen Musik ist ja auch das "agria (wild)" spielen bzw. klingen. Aber ebenso wichtig ist auch das "glyka (süss)" - spielen! Ich würde übrigens auch gerne noch anmerken, dass es neben der üblichen, bekannten Lyra noch einige interessante Variationen hier auf Kreta gibt, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, und die man sich ruhig auch mal anschauen sollte. Man schaue z.B. mal bei Stelios Petrakis (der hat auch eine nette Homepage). Ansonsten wünsche ich viel Erfolg, und ich muss sagen: ich finde es toll wie viele Leute sich inzwischen für dieses einmalige und wunderbare Instrument interessieren. Viele Grüsse! (hallo Ntino und Marga und Simon :)))) Stefan www.psiloritis.de |
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#30
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Hallo lieber Stefan,
schön von Dir zu hören, bzw. zu lesen!!!!! Ist alles in Ordnung bei Dir und deinen Mitmusikern???????????? filakia !! Marga |
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#31
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Zitat:
schön das du dich für dieses schöne Instrument interessierst. Ich bin Kreter und habe mehrere Lyras. Da ich mich auch für die Herstellung und Geschichte der Lyras interessiere, (ich versuche gerade selber eine zu bauen) kann ich dir den Rat geben, nicht das billigste Instrument zu kaufen. Erstens, kann man es jeder Zeit ohne viel Verlust verkaufen, (bei einem guten Kaufpreis sogar ohne Verlust). Und zweitens, macht es keinen Spaß mit einer Kaffeedose Lyra zu spielen. Ich kenne Antonios Stefanakis sehr gut. Er ist eine gute Adresse und man kann mit ihm reden. Es ist auch kein Problem dir eine gute Lyra zu besorgen. Es gibt auch gebrauchte die erstklassig sind. Es gibt viele SEHR GUTE Lyrabauer auf Kreta. Gruß Manos Geändert von Kritikos (11.December.2008 um 22:22 Uhr) |
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